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DIE DOLOMITEN, FAUNA UND FLORA

Dolomiten, Fauna und Flora Dolomiten, Fauna und Flora Dolomiten, Fauna und Flora Dolomiten, Fauna und Flora Dolomiten, Fauna und Flora Dolomiten, Fauna und Flora Dolomiten, Fauna und Flora Dolomiten, Fauna und Flora Die Dolomiten – Weltnaturerbe Unesco
Die Dolomiten, also auch das Heilig Kreuz Massiv, bestehen aus kalk- und korallenhaltigem Sedimentgestein. Sie sind nach ihrem Entdecker, dem französischen Geologen Déodate Guy Silvane Tancrède de Grandet, Herr von Dolomieu benannt, der Ende des 17. Jh. den Aufbau dieses Gebirges studiert hat.

Vor 200 Millionen Jahren erstreckte sich an deren Stelle ein tropisches, nicht allzutiefes Meer, das Tethysmeer genannt wird. Die mineralischen und organischen Ablagerungen bildeten im Laufe der Jahrtausende Gesteinformationen, die anfangs des Tertiärs aus dem Meer zu ragen anfingen.

Vor ungefähr zwei Millionen Jahren hat die erste Eiszeit stattgefunden, die das gesamte Gebiet mit einer dicken Eisschicht bedeckt hat. In Folge wechselten tropisches Klima und Eiszeiten einander ab, wodurch der Umfang der Dolomiten verschiedene Wandlungen durchging, bis er vor etwa zwölftausend Jahren seine heutige Form annahm. Das Klima und äußere Faktoren haben im Laufe der folgenden Jahrtausende dazu geführt, den Dolomiten ihre Form und Linien zu geben, die sie auf der Welt einzigartig machen.

Das Dolomitgestein, "Dolomia" genannt, ist also reich an Fossilien und Mineralien, die man leicht ausfindig machen kann. Der Mineralgehalt ist für die unterschiedlichen Farbtöne der Dolomiten, die von rosa über gelb bis grau reichen, verantwortlich. Bei Sonnenuntergang werden diese Farben greller und es scheint als würden die Berge glühen. Dieses einzigartige und wunderbare Schauspiel nennt man im Ladinischen "enrosadira" und gibt immer wieder Anstoß zur Entstehung zahlreicher Fabeln und Legenden. Das Heilig Kreuz Massiv färbt sich jeden Abend anders und ist in der Umgebung wohl das bekannteste Massiv, um die Vielfalt der Dolomitenfärbungen zu bewundern.

Dank ihrer außerordentlichen Schönheit, sind die Dolomiten im Jahr 2009 zum Weltnaturerbe Unesco gekrönt worden.

Fauna
Die Dörfer von Alta Badia liegen durchschnittlich 1.500 m über dem Meeresspiegel. Das bedeutet, dass die Landschaft zum Großteil von Tannen-, Latschen- und Kieferwäldern bewachsen ist. Wenn man durch diese Wälder spaziert, kann man dem Gezwitscher der Vögel zuhören, manchmal kann man Rehe, Hirsche, Hasen und auf höheren Lagen auch Gämse sichten. Auf dem fruchtbaren Waldboden wachsen viele Arten von Pilzen, wie zum Beispiel Pfifferlinge, Ziegenbart und Steinpilze.

Flora
Auf den Bergwiesen der Zone Heilig Kreuz/La Crusc und von Armentara kann man in den Sommermonaten eine besondere Blüte bewundern, die bekannte Alpenblumen einnehmen wie zum Beispiel Küchenschelle (Pulsatilla alpina), Enzian (Gentiana), Arnika (Arnica), Kohlröschen/Orchidee (Nigritella Nigra), Soldanelle (Soldanella), Feuerlilie (Lilium bulbiferum), Läusekraut (Pedicularis), Echte Schafsgarbe (Achillea millefolium), Margerite (Leucanthenum vulgare).

In höheren Lagen finden wir die bekannteste Alpenblume Edelweiß. Der Großteil der Alpenblumen ist gesetzlich geschützt um ihre Existenz zu sichern.


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